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GROSSER BAHNHOF FÜR NEUES BILDUNGSZENTRUM
17.02.2012

Die Feuertaufe hat das neue VBLEI-Ausbildungszentrum in Pratteln schon hinter sich. Denn die diesjährigen Lehrabschluss-Prüfungen im Mai und Juni fanden bereits dort statt. Am 4. November ging nun die offizielle Einweihungsfeier über die Bühne.

Die Bedeutung der Berufsbildung, in dessen Dienst diese Einrichtung steht, zeigte sich auch an der prominent besetzten Gästeschar, die an diesem feierlichen Anlass teilnahm. So konnte ein sichtlich stolzer Verbandspräsident, Guido Ermacora, als Vertreter der kantonalen und kommunalen Behörden Regierungsrat Adrian Ballmer, Kiga-Vorsteher Dr. Thomas Keller, Hanspeter Hauenstein, Vorsteher des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung Baselland, und den Prattler Gemeindepräsidenten Beat Stingelin begrüssen. Der Schweizer Dachverband wurde durch dessen Präsidenten, Pirmin Gassmann, und Verbandsdirektor Hans Peter In-Albon vertreten. Ebenfalls zu Gast waren Repräsentanten der benachbarten Kantonalverbände. An der Spitze der Wirtschaftskammer-Delegation standen Vizepräsident - und VBLEI-Ehrenpräsident - Fritz Nägelin und Markus Meier, Stv. Direktor.
Präsident Guido Ermacora hatte in seiner Begrüssungsansprache vor allem zu danken. Der Dank des VBLEI richtete sich einerseits an die Architekten, die Handwerker und alle beteiligten Lieferanten. Das optimale Zusammenwirken aller Beteiligten war für die Realisierung des vor allem zeitlich sehr ambitionierten Projektes entscheidend. Andrerseits dankte Ermacora auch dem Kanton und den Baselbieter Berufsbildungsbehörden für die namhafte Unterstützung und die professionelle Begleitung des Projektes. Immerhin stellte der Bau des Elektro-Bildungszentrums das erste Projekt im Rahmen des neuen Berufsbildungsgesetzes dar. Schliesslich kam das EBZ aber auch in den Genuss namhafter Beiträge seitens des schweizerischen Dachverbandes VSEI und der Sozialpartner. Ein abschliessender Dank richtete sich an die beiden Elektras - EBM und EBL - für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ausbildungszentrums.


Zweckmässigkeit im Vordergrund
Jürg Schaub schilderte in seiner Eigenschaft als Präsident der Baukommission die abwechslungsreiche Entstehungsgeschichte des neuen Bildungszentrums. Die 1979 in Betrieb genommene Ausbildungsstätte erwies sich als umfassend sanierungs-bedürftig. Die Projektierung des Neubaus am bisherigen Standort in Pratteln stand unter der Prämisse: maximale Ausnützung der Fläche und der vorhandenen Möglichkeiten.
In knapp einjähriger Bauzeit entstand ein zweckmässiger Bau, der für die nächsten 20 bis 30 Jahre genügend Raum für die Berufsausbildung des VBLEI bietet.
Das Elektro-Bildungszentrum und seine Einrichtungen bewegen sich technologisch auf dem aktuellsten Stand. Auf Luxus und Schnickschnack wurde verzichtet. Im Vordergrund standen Zweckmässigkeit und Praxistauglichkeit. Nicht nur zeitlich, sondern auch hinsichtlich des Investitionsbudgets von 2,5 Millionen Franken konnte eine Punktlandung erzielt werden.
Jürg Schaub dankte im Besonderen den beiden Kursinstruktoren, welche im einjährigen Provisorium eine unverminderte Leistung erbracht und ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projektes geleistet haben. Regierungsrat Adrian Ball-mer, dem die Ehre widerfuhr, das neue Ausbildungszentrum offiziell seiner Bestimmung zu übergeben, gratulierte dem VBLEI zu dieser beachtlichen Investition in die Berufsbildung. Der Kanton sei auf starke Berufsverbände und deren vielfältiges Engagement angewiesen, betonte Ballmer.